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Energieberatung

Im Gebäudesektor (Wohn- und Nichtwohngebäude) lassen sich bis zu 60% und mehr Kosten des Energieverbrauchs einsparen.
Bei steigenden Energiepreisen ist das der beste Weg, um Kosten zu sparen und zuversichtlich in die Zukunft schauen zu können.
Die Energieversorgung bzw. verbrauch einer Immobilie ist ein sehr komplexes Thema, und wird kontovers diskutiert, so dass meistens der Rat eines Experten nötig ist.
Wir beraten Sie gerne und wägen bei der Energieberatung nicht nur energetische, sondern auch wirtschaftliche und persöhnliche Faktoren ab.

Förderung

Bei der energetischen Sanierung bzw. Optimierung und für den Umweltschutz allgemein stellt der Staat verschiedenste Zuschüsse bzw. Vergünstigungen zur Verfügung.
Egal ob Altbau, Neubau oder Anlagentechnik. Wir helfen Ihnen den Überblick zu bewahren und eine für Sie passende Fördermöglichkeit zu finden.

Energieausweise

In vielen Bereichen ist die Erstellung eines Energieausweises Pflicht. Aber auch auf freiwilliger Basis ist ein Energieausweis (auch Gebäudepass genannt) ein gutes Werkzeug, um die Qualität Ihres Gebäudes einzuordnen und um Verbesserungspotenziale aufzudecken.

Wir bieten Ihnen Energieausweise für:

  • Energieausweise für Nichtwohngebäude
  • Energieausweise für Wohngebäude

Energie-FAQ (Die häufigst gestellten Fragen)

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1. Was ist der Energieausweis?

Der Energieausweis ist ein fünfseitiges Dokument im DIN A4-Format, das über den zu erwartenden Wärmeenergiebedarf eines Gebäudes oder einer Wohnung informiert (Vergleichbar mit der Angabe des Kraftstoffverbrauchs von Fahrzeugen oder - besser noch - der Effizienzklasse von Kühlschränken oder Glühlampen).

Grundlage ist die EU-Gebäuderichtlinie. Hintergrund ist, die Energieeffizienz von Gebäuden transparent und vergleichbar zu machen.

Ferner sind auf der fünften Seite mögliche Verbesserungen der Energieeffizienz aufzuzeigen (z.B. Wärmedämmung, Solaranlage, neue Heizung, usw.). Neu ist die Pflicht zur energetischen Kennzeichnung des Gebäudebestandes. Für den Neubau ist der EnEV-Nachweis bereits seit 2002 eingeführt.

Ein Energieausweis ist 10 Jahre gültig.

Spätestens hier unterscheiden sich die billigen (automatisch erstellten) von den aufwendigeren Energieausweisen - denn im Gebäudebestand sind Maßnahmen zur Energieeinsparung fast immer irgendwo möglich. Nur, das kann ein Aussteller erst beurteilen, wenn er sich eingehend mit dem Objekt befasst.

Je höher der Verbrauch, desto höher das Einsparpotential.

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2. Wer braucht einen Energieausweis?

Die Richtlinie schreibt vor, dass ein Gebäudeeigentümer, wenn er neu verkaufen, vermieten, verpachten oder leasen will, dem Mieter oder Käufer den Energiepass zur Einsichtnahme zugänglich machen muss.

Dies gilt bei nur Neuvermietung etc. Altmieter haben keinen Anspruch auf Erstellung eines Energieausweises.

Eigentümer, die ihre Immobilie ausschließlich selbst bewohnen, benötigen für diese keinen Energieausweis.

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3. Seit wann braucht man einen Energieausweis?

Ab 1. Juli 2008 ist die Pflicht zum Energieausweis schrittweise in Kraft getreten.

Gestaffelte Einführungstermine:

  • Wohngebäude, die bis 31.12.1965 fertiggestellt wurden, brauchen ab 1. Juli 2008 einen Energieausweis.
  • Für später errichtete Wohngebäude beginnt die Energieausweispflicht am 1. Januar 2009.
  • Nichtwohngebäude benötigen bei Verkauf oder Vermietung ab 1. Juli 2009 einen Energieausweis, der potenziellen Käufern oder Mietern zu Einsichtnahme zugänglich sein
  • Bei öffentlichen Gebäuden und Behörden müssen Energieausweise am Gebäude aussen ausgehängt werden.
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4. Gibt es verschiedene Versionen von Energieausweisen?

Laut EnEV sind zwei Versionen hinsichtlich der Erhebung der notwendigen Daten - und somit auch der Aussagekraft des Energieausweises - möglich:

  • der bedarfsorientierte Energieausweis
    Alle relevanten Gebäudedaten (Wandaufbau und -stärke, Dach- konstruktion, bereits vorhandene Wärmedämmung, Fenster und Heizungsanlage) werden bei der Berechnung berücksichtigt und ergeben den theoretischen Wärmebedarf eines Gebäudes - unabhängig vom Nutzerverhalten.
  • der verbrauchsorientierte Energieausweis
    Hier werden lediglich die Heizkosten (Energiemengen) der letzten drei Jahre zugrunde gelegt und durch die beheizte Fläche geteilt. Zusätzlich wird das Klima am Standort des Gebäudes berücksichtigt.

Dass die verbrauchsorientierte Variante in der Erstellung zwar günstiger, aber auch weniger aussagekräftig ist, liegt auf der Hand.

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5. Gibt es eine Wahlmöglichkeit zwischen bedarfsorientiert oder verbrauchsorientierten Energieausweis?

  • Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, die bis 31.12.1965 fertiggstellt wurden und deren Bausubstanz nicht den Anforderungen der 1. Wärmeschutzverordnung (pdf) (Inkrafttreten am 1. November 1977) entsprechen, bedürfen ab dem 1. Oktober 2008 des bedarfsorientierten Energiepasses , es sei denn, dass diese Gebäude nachträglich auf den energetischen Stand der 1. Wärmeschutzverordnung gebracht wurden. In diesem Fall besteht Wahlfreiheit zwischen verbrauchs- oder bedarfsorientiertem Energieausweis.
  • Bei Wohngebäuden mit bis zu vier Wohneinheiten, deren Bausubstanz den Anforderungen der 1. Wärmeschutzverordnung (Bauantrag ab 1. November 1977) entspricht, besteht Wahlfreiheit.
  • Für Wohngebäude mit mehr als 4 Wohneinheiten besteht Wahlfreiheit unabhängig vom Baujahr oder –standard.
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6. Was kostet ein Energieausweis?

Die Kosten liegen im Bereich ab 500,- € netto beim Einfamilienhaus für den bedarfsorientierten Energieausweis.

Die Preise für den verbrauchsorientierten Energieausweis sind deutlich günstiger (z.Zt. ab 75,- €), die Ortsbegehung wird im Nachweis bezahlt. Allerdings dürfen hier keine Ansprüche an die Aussagekraft über die zu erwartenden Energiekosten gestellt werden. Dies gilt besonders bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern, da das Nutzerverhalten unberücksichtigt bleibt.

Letztlich ist eine verbindliche Antwort zu den Kosten nicht leicht, da mit der Tiefe der Beratung der Preis - aber auch Nutzen - steigt. Dies gilt besonders bei den etwaigen Massnahmen zum Energieeinsparen. Die Kosten für die Erstellung des Energieausweises trägt ausschließlich der Eigentümer. Eine Umlage auf Mieter-Nebenkosten ist nicht möglich.

Angesichts der Energiepreissteigerung dürfte aber der finanzielle Nutzen, den der Verbraucher aus den umgesetzten Informationen des bedarfsorientierten Energieausweises ziehen kann, die Mehrkosten schnell aufheben.

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7. Was ist eine KMU Beratung (Sonderfonds Energieeffizienz in KMU)

Der Sonderfonds Energieeffizienz in KMU (kleine und mittlere Unternehmen) ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und der KfW.
Das Förderprogramm soll KMU ermöglichen, die Potenziale für Energieeinsparungen zu erkennen und den Anreiz zu Investitionen geben. Gilt nicht für Privathaushalte

Im Rahmen der "Energieeffizienzberatung" werden Zuschüsse für qualifizierte und unabhängige Energieeffizienzberatungen in Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Freiberufler gewährt. Durch die Beratung sollen Schwachstellen bei der effizienten Energieverwendung aufgezeigt und Vorschläge bzw. konkrete Maßnahmenpläne für Energie und Kosten sparende Verbesserungen gemacht werden.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Unternehmen erhalten für die ein- bis zweitägige Initialberatung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 80 % des vereinbarten Tageshonorars (maximal 640 Euro pro Beratungstag bei einer maximalen Bemessungsgrenze von 1.600 Euro).
  • Unternehmen erhalten für die Detailberatung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 60 % des maximal förderfähigen Tageshonorars (maximal 480 Euro pro Tag), bei einer maximalen Bemessungsgrundlage von 8.000 Euro.
  • Das maximal förderfähige Tageshonorar bei Initial- und Detailberatung beträgt 800 Euro.
  • Initial- und Detailberatung können unabhängig voneinander beantragt werden.

Diese Beschreibung ist nur ein Auszug unserer Dienstleistung im Bereich Energieberatung.
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